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Checkliste für die regelmäßige Überprüfung Ihrer Website

Früher hat man eine Website fertiggestellt, den Schlüssel weggeworfen und nach fünf Jahren mal wieder ins Netz geschaut, ob sie noch da ist. So geht es heute nicht mehr: Die Website ist zum wichtigsten Kommunikationsmittel geworden. Nicht wenige Unternehmen haben zudem die Möglichkeiten der Kundengewinnung entdeckt und bieten auf ihren Internetpräsenzen inhaltliche Qualität und einen aktuellen Nutzwert. Ihre Website sollte also immer auf einem aktuellen Stand sein, was die Inhalte, Funktionalität und das Design angeht.
Ihre Website bedarf regelmäßiger Pflege und Kontrolle. Ähnlich wie die kleinen, wiederkehrenden Aufgaben Ihres Privatlebens, wie Tanken, Einkaufen, Saubermachen, etc., müssen Sie auch bei Ihrer Website dafür sorgen, dass alles am Laufen bleibt. Um Sie dabei zu unterstützen haben wir ihnen eine übersichtliche Checkliste zusammengetragen, an der Sie sich orientieren können.

Die folgende Checkliste ist nach Regelmäßigkeit geordnet. Punkte, die weiter oben stehen, sollten regelmäßiger kontrolliert werden, am besten zwischen täglich und wöchentlich. Am praktischsten ist es in der Regel, sich 1-2 Tage in der Woche für diese Liste Zeit zu nehmen.

1. Visuelle Kontrolle

Überprüfen Sie das Frontend Ihrer Website auf Unregelmäßigkeiten. Testen Sie die Website ebenfalls auf unterschiedlichen Browsern und Mobilen Geräten, um sicher zu gehen, dass Sie überall ideal angezeigt wird. Ein regelmäßiges Besuchen Ihrer eigenen Website hilft ihnen, Darstellungsfehler schnell zu erkennen und beheben zu können.

2. Backups

Je nach dem, wie häufig Sie neue Inhalte auf Ihre Website einstellen, sollten Sie auch Backups anlegen, damit Sie im Ernstfall eine aktuelle Version Ihrer Website wiederherstellen (lassen) können. Regelmäßige Backups sind das A und O und Sie sollten regelmäßig prüfen, ob diese nicht nur in den richtigen Zeitabständen gesichert, sondern auch an den richtigen Speicherort (z.B. die Dropbox) gesendet werden, auf den Sie im Ernstfall schnell zugreifen können. Falls Sie sich mit den Thema noch nicht beschäftigt haben, raten wir unbedingt zur Lektüre unseres Beitrags „WordPress Backup-Lösungen mit Plug-in Empfehlungen“.

3. Updates

Wir können es nicht oft genug sagen, Updates sind essenziell, wenn Sie Ihre WordPress-Website sicher vor Hackerangriffen halten wollen. Durch fehlende Updates entstehen Sicherheitslücken, die Hacker kennen und gezielter angreifen. Aktualisieren Sie aber nie alles auf einmal und schon gar nicht, wenn Sie keine Backups Ihrer Website in der Hinterhand haben. Es kann immer zu Inkompatibilitäten nach Updates von beispielsweise Plug-ins oder Themes kommen. Wir empfehlen Ihnen außerdem unseren Beitrag wie Sie WordPress sicher updaten.

Updates: Nur so bleibt Ihre Website vor Sicherheitslücken verschont

4. Kommentare moderieren

Mit der Zeit fallen Kommentare an, die auf Ihre Freischaltung und Antwort warten, sofern Sie Kommentare nicht automatisch veröffentlichen (wovon wir dringend abraten). Die Besucher Ihrer Website bekommen ein positives Gefühl, wenn Sie Rückmeldung oder sogar Hilfe bei Ihren Problemen bekommen. Im besten Fall kann das zu neuen Kunden oder Weiterempfehlung führen, weshalb Sie den Kommentaren eine große Beachtung schenken sollen.

5. Tote Links reparieren

Eine Sache, die sehr frustrierend auf Besucher Ihrer Website wirkt, sind sogenannte 404-Fehler, oder auch bekannt als „Seite nicht gefunden“-Meldungen. Der Besucher erhält die Meldung, wenn es für den angeklickten Link keine Seite auf Ihrer Website mehr gibt. Das kann verschiedene Gründe haben, beispielsweise wenn Sie eine Seite gelöscht oder den Permalink eines Beitrags umbenannt haben. Das Plug-in „Broken Link Checker“ überprüft Ihre Websites auf tote Links und Informiert Sie im Falle von Verlinkungen, die auf solchen 404-Seiten enden, sodass Sie diese beheben können.

6. Kontakt Formular überprüfen

Kontaktformulare gibt es in allen möglichen Varianten. Manche existieren für die reine Kontaktaufnahme, über manche werden komplexere Anfragen getätigt und wieder andere sind für Fragen an den Support vorgesehen. Umso wichtiger ist es, regelmäßig zu testen, ob diese Formulare auch noch wie gewünscht funktionieren. Es kann immer mal wieder durch ein Update zu Problemen kommen. Testen Sie beispielsweise die Formulare auf folgende Fragestellungen: Wird die Nachricht an die richtige E-Mail-Adresse gesendet? Gibt es einen automatischen Antworttext für den Besucher? Werden noch alle Pflichtfelder abgefragt?

7. Analytics und Search Console

Sofern Ihre Website mit Google Analytics oder der Search Console verbunden ist, sollten Sie auch hier prüfen, ob alles im Lot ist. Da Sie hier für gewöhnlich auch E-Mail-Benachrichtigungen aktivieren können, reicht ein gelegentliches Vorbeischauen aus. Es ist dennoch nicht weniger interessant zu sehen, wie sich die Website über die Monate und Jahre entwickelt. Für Interessenten haben wir Informationen dazu, „Wie man WordPress mit der Search Console (Webmaster-Tools) von Google verbindet“. Außerdem erklären wir, „Wie man WordPress mit Google Analytics verbindet“ und „Was Sie bei der Verwendung von Google Analytics beachten müssen“.

8. Ungenutzte Plugins deinstallieren

Eine Website ist nie komplett „fertig“. Es kann immer vorkommen, dass Funktionen dazu- oder weggenommen werden, selbst nach dem Onlinegang. Deshalb sollten Sie auch Ihre Plug-ins im Auge behalten. Sind nur Plug-ins in Ihrer WordPress-Installation vorhanden, die Sie auch aktiv nutzen? Deaktivierte Plug-ins liefern nur zusätzliche Arbeit beim Aktualisieren (Ja, auch deaktiviert müssen sie aktuell gehalten werden, denn Sie sind noch immer installiert und bieten Angriffsfläche für Hacker). Von daher deinstallieren Sie Plug-ins, die deaktiviert in Ihrer Plug-in Übersicht herumlungern.

9. Daten zum Unternehmen aktualisieren

Nehmen Sie sich die Zeit, Ihre Website durch und durch aktuell zu halten. Gibt es neue Mitarbeiter? Haben Sie neue Referenzen? Können Sie von einer Messe berichten, auf der Ihr Unternehmen vertreten war? Dann nichts wie rauf damit auf die Website. Vergessen Sie dabei nicht, die Website in Ruhe durchzugehen und die Informationen ggf. auf mehreren Seiten zu aktualisieren, damit die Website in sich stimmig bleibt. Auch Blogbeiträge sollten regelmäßig dahingehend überprüft werden, ob der Inhalt noch aktuell ist oder eine Überarbeitung benötigt.

10. Zufriedenheit mit der Website prüfen

Zu guter letzt ist es immer eine gute Sache, das Design der Website unvoreingenommen zu betrachten und zu prüfen, ob es zeitgemäß ist und zu dem Unternehmen passt. Wie bereits erwähnt ist eine Website nie „fertig“ und kann immer aktualisiert werden, sei es im Inhalt oder im Design. Wichtig ist, dass Sie sich mit Ihrer Website wohl und repräsentiert fühlen.

 

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